Semesterferien

Es gibt die Logopädieschule Kiel jetzt seit fast genau 24 Jahren – aber so ein Semester hat sie noch nicht erlebt. Im März der Rückruf unserer Studierenden aus den Praktika in Kliniken und Praxen, dann die Versorgung unserer Lernenden mit Lehrmaterial für zu Hause, um die Zeit gut anders nutzen zu können. Parallel die Besorgung von Desinfektionsmitteln, Gesichtsvisieren, Plexiglasplatten als Spuckschutz in der Therapie zur Vorbereitung auf die Zeit der Rückkehr von Studierenden und Patienten. Bei vielem davon handelte es sich in der Zeit um schwer zu bekommende Waren! Wir waren ziemlich mit Vorausdenken und Recherche und Preisvergleichen beschäftigt. Auch Dank unserer super agierenden Kolleginnen im Sekretariat waren wir gut ausgestattet, als das Land Schleswig-Holstein beschloss, die Personen, die bald ein Examen ablegen sollen, wieder in Präsenz zu unterrichten. Dann gab es Unterricht in der Eingangshalle, denn nur da waren die vorgeschriebenen Abstände einhaltbar. Wie gut, dass wir diesen Raum, der sonst zum Aufenthalt in der Pause und für Feste und Veranstaltungen genutzt wird, hier haben und nutzen konnten. Alle bewegten sich fortan auf vorgeschriebenen Wegen (Einbahnstraßen) mit Markierungen. Abstand halten wurde zur Norm, wie an so vielen Orten auf der Erde. Ab Mitte August wird es nun möglich sein, innerhalb der Kurse mehr Nähe zu ermöglichen und die Unterrichtsveranstaltungen wieder in den Kursräumen stattfinden zu lassen, aber nur dort, innerhalb einer Kohorte. Kursübergreifend gelten weiterhin strenge Abstandsregeln. Ich hoffe, dass wir mit der Umsetzung dieser aktuellen Lockerungsregeln weiterhin mithelfen können, dass es in Schleswig-Holstein nicht zu neuen Covid 19-Erkrankungen kommt und ein ggf. nötiges Tracking gut möglich wäre!

 

Veröffentlicht von Beatrice Rathey-Pötzke

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. NF Beantworten

    Die Farben der Maske passen gut zu der des Schaltknüppels…Inzwischen merkt man nicht nur bei uns in der Schule eine zunehmende Selbstverständlichkeit im Umgang mit den coronabedingten Rahmenbedingungen, u.a. dadurch, dass die Masken zunehmend mehr mit ihrem unterschiedlichen Design zum modischen Accessoire und zum Ausdrucksmittel von Haltung und Lebenseinstellung werden (so wie T-Shirts mit ausssagekräftigen Aufdrucken oder Autoaufkleber)

    • Beatrice Rathey-Pötzke Beantworten

      Menschen haben offenbar das Bedürfnis, aus der Not eine Tugend zu machen bzw. wo möglich sich die Welt bunt zu gestalten und ihr einen – eigenen – Ausdruck zu verleihen. Nicht die schlechteste Einstellung, finde ich.

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