Schenken oder selber lesen oder beides

Schon seine ersten beiden Bücher sind Bestseller gewesen und auch der dritte Teil der Trilogie „Alle toten fliegen hoch“ hat wieder das Zeug dazu. Die Rede ist von  Joachim Meyerhoff, der auf gefällige, aber trotzdem tiefgründige Art von seinem Leben erzählt. Im aktuellen Buch „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ beschreibt der Autor seine Erfahrungen auf der Schauspielschule in München. Die Schilderungen seiner ersten Erfahrungen mit dem Unterricht in Sprecherziehung und Stimmbildung sind nicht nur für LogopädInnen sehr lesenswert. Parallel zu den Geschehnissen an der Otto-Falckenberg-Schule lernen wir seine Großeltern kennen, bei denen er wohnt. Seine exzentrische Großmutter, selber einmal Schauspielerin gewesen, hat ihr divahaftes, sprachverliebtes Verhalten erfolgreich in den Alltag hinüber gerettet und leidet deshalb sehr unter zeitweisen Artikulationsproblemen infolge von Durchblutungsstörungen (also noch ein weiterer Bezug zur Logopädie).

Aber wie gesagt: nicht nur logopädisch interessierte LeserInnen kommen bei der Lektüre des Buches auf ihre Kosten. Viel Spass!

P.S. Kann man auch nach Weihnachten noch lesen/verschenken!

Veröffentlicht von Norbert Frantzen

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