hase primel

Pünktlich zur Osterzeit berichtet Kerstin Schauß-Golecki über die artikulatorischen?, phonologischen?, inkonstanten?, konstanten? oder wie auch immer gearteten Probleme eines Hasen:

„Es war ein herrlicher Tag. Die Sonne schien und Primel hatte so richtig gute Laune. Sein Bauch war voll mit jungen Möhren, die er aus Martins Garten geklaut hatte.“  (Rudolph & Arnold: Primel, Beltz Verlag)

Primel hat tolle Zähne. Richtig lange Hasenzähne. Für Möhren sind sie wunderbar, beim Sprechen aber manchmal im Weg. Hier ein kleines Spontanspracheprotokoll:

„Pföne Bepferung!“, sagte Primel. „Jemand hat den Bach verhext“, jammerte der Maulwurf. „Verhext, so ein Quatpf!“, wiedersprach Primel. „Jemand hat den Bach gepftaut, pfau!“  (Rudolph & Arnold: Primel und das Alibi)

Ganz klar, dieser Hase braucht dringend eine logopädische Therapie. Er möchte nämlich seinen Mund gar nicht mehr aufmachen. Gibt es irgendwo einen freien Therapieplatz? Wer ihn behandeln möchte, darf gerne eine logopädische Diagnose hinterlassen und einen Behandlungsplan erstellen!

Da können wir doch nur hofffen, dass sich Primel und die anderen Hasen auch in diesem Jahr auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und reichlich Eier verstecken (mit oder ohne „lispeln“).

Schöne Ostertage!

Veröffentlicht von Norbert Frantzen

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