Poetry Slam

Ein Wort taucht häufiger in den Ankündigungen von Kulturzentren auf und doch beschreibt es ein Phänomen, das nicht ganz neu ist: In den 90 Jahren führte der Weg des Potry Slams von  den USA nach Europa. In einer Zeit, in der zuweilen die Veramung der Sprache durch die Nutzung digitaler Medien und die gehäuft auftretende Nutzung von Symbolen wie smilies  etc. beklagt wird, hat  sich eine ganz eigene Form der Sprache und Präsentation von Sprache entwickelt. Es handelt sich um das Vortragen selbst geschriebener Texte auf der Bühne. Bei einem Slam, also einem Wettstreit, wird von Juroren, oft spontan aus dem Publikum augewählt, entschieden, wer in der nächsten Runde der  modernen Dichter weitermachen darf. Und genau an so einem Poetry Slam haben (u . a.) Lehrpersonal und Schüler der Logopädieschule Kiel am 18.11. im Kieler Schloss teilgenommen. Wir von der Logopädieschule Kiel haben gedacht, dass es Zeit wird, nicht nur auf Kommunikationsstörungen zu sehen, sondern Sprache mal ganz anders zu präsentieren. Dank der erfahrenen und die Stimmung anheizenden Moderation des erfahrenen Slammers Björn Högsdal und des tollen Publikums (und der Peotry Slammer mit ihren zum Teil fetzigen, zum Teil berührenden und immer beeindruckenden Texten) war es ein voller Erfolg! Viele Gäste wünschten sich danach, dass wir einen solche Veranstaltung wiederholen. Die Lust ist da, ohne Frage! Aber nach einem schönen aufregend-turbulenten Jubiläumsjahr konzentrieren wir uns in 2017 erst mal wieder voll auf unser Kerngeschäft: Die erfolgreiche Ausbildung handlungsfähiger kompetenter Logopädinnen und Logopäden…und wenn die Zeit kommt, dann gibt es bestimmt wieder mal Poetry von uns zu hören.

 

 

 

Veröffentlicht von Beatrice Rathey-Pötzke

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