Novembergedanken

Ich weiß nicht, wie es unseren geneigten Leserinnen und Lesern geht, aber für mich ist der November eine Herausforderung, alles, was ich an Optimismus und Eigenmotiverung mobilisieren kann, zu aktivieren, um dem starken Impuls, einen über mindestens 5 Monate gehenden Winterschlaf einzuleiten, entgegen zu wirken. Und dann ein Tag wie gestern als Kontrastprogramm: Zwar kalt, aber dennoch sonnig und mit verschiedenen Blautönen (am Himmel und auf der Förde) im Angebot…und dann noch ein Kollege, der sagt, es ist schon Mitte November, da liegt das meiste doch schon hinter uns…Na ja, das meiste, da bin ich mir nicht so sicher, aber ja, der kürzeste Tag ist in genau 31 Tagen, immerhin. Was mich tröstet und aufrichtet in dieser trüben Phase, sind neben den blauen Ausnahmetagen die Aussicht auf Lebkuchen (die ich mir ab Anfang Dezember genehmige) und Kerzenschein, kuschelige Abende mit schönen Büchern, die obligatorischen Weihnachts-/Winterfilme (z . B. unbedingt dabei und jedes Mal wieder ein Fest ‚Love actually…‘, der in der Übersetzung unter dem deutschen Titel ‚Tatsächlich Liebe‘ in den DVD-Regalen der einschlägigen Anbieter zu finden ist…) und natürlich die unbändige Freude, die lieben Menschen der Familie zu Weihnachten zu sehen und ganz besondere Stunden mit ihnen zu verleben. Sie können Ihre Liste ja selbst fortsetzen. Außerdem freue ich mich jeden Tag über unsere Schüler, die wissbegierig sind, alles Neue aufzunehmen und z. T. ihre ersten Erfahrungen mit erwachsenen Patienten machen und das richtig gut machen! Wenn ich es also recht bedenke, komme ich doch eigentlich ganz gut klar mit dem November…ich hoffe, Sie auch!

Veröffentlicht von Beatrice Rathey-Pötzke

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