In der Tasche: Das Logopädie-Examen

Ganz zu Beginn: Wie wird das Vorstellungsgespräch? Nehmen sie mich? Ja, ich habe einen Platz für die Logopädieausbildung! Strike, ich kann Logopädin werden! Ich glaube, das ist mein Ding.

Vorher: Aufregung, Neugier. Wer wird in meinem Kurs sein? Mag ich die? Mögen die mich? Wie sind die Lehrkräfte? Was kommt da auf mich zu?

Währenddessen: Endlich geht es los. Jetzt wird es ernst. Die sind ja eigentlich alle ganz nett. In Anatomie z. B.: Puuh, der Mensch hat ja ziemlich viele Knochen, Knorpel, Bänder, Sehnen, Muskeln, Nervenzellen…und ich soll mir die alle merken? (Nein, nicht alle!) Abends um 10.30: Ich habe meinen Therapieplan noch nicht fertig und der Supervisorin vorgelegt; Nachtschicht einlegen. Die erste eigene Therapie…Hiiiilfeee! Danach: Oh, ich habe es geschafft und es hat geklappt. Und so weiter… Die Logopädie-Ausbildung bringt wie wohl jede andere Ausbildung und jedes Studium Höhen und Tiefen mit sich und die Gelegenheit, alle  im Limbischen System verankerten Gefühlsschichten auszuleben. Der Weg Therapeut/in zu werden, hält besondere Herausforderungen bereit. Auf die Spitze wird das getrieben, wenn  es zum Schluss aufs Examen zugeht. Aber Tausende von examinierten Logopädinnen und Logopäden zeigen, dass das machbar ist. Und so auch bei uns: 18 glückliche frisch gebackene Logopädinnen sind nun bereit, ihren Schritt in die Berufstätigkeit zu machen und interessante Arbeitsplätze warten auf sie und auf einige auch die Beendigung ihres Bachelor-Studiums. Trotz Corona, das uns nur eine Examensfeier in kleinem Rahmen ermöglichte, hatten wir eine überaus fröhliche und schöne Feier. Danke für Ihre Beiträge dazu, lieber Kurs 17 und alles Gute für Berufsstart und Studium!

Wir freuen uns, wieder von Ihnen zu hören.

Veröffentlicht von Beatrice Rathey-Pötzke

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