Ein Jahr geht zu Ende, Weihnachten steht vor der Tür

Eine Weihnachtswoche, in der Heiligabend am Freitag liegt, ist für mich offenbar eine Herausforderung.  (Oder ist das immer so, egal auf welchen Wochentag Heiligabend fällt??) Bis gestern noch im vollen Arbeitsschwung mit langer Sitzung, Schreiben des Protokolls und dem Zusammenführen einiger loser Fäden, bis ich dann endlich um 18.30h die Schule verlassen habe. Und heute heißt es: Morgen ist Weihnachten! Puh…Also gucke ich nach den allerletzten losen Fäden, befestige sie und melde mich noch mal auf unserer website mit einem kurzen Blick zurück. Ein Schuljahr, das in der Logopädieschule Kiel mit der wochenlangen Abwesenheit (dafür aber viel online-Unterricht) des gerade gestarteten Kurses begann, geht zu Ende. Ein Examen wurde absolviert. Ein neuer Kurs startete. Die Corona-Pandemie ist immer noch ein dominanter Faktor in unserem Leben; der Sommer war leicht, aber auch trügerisch, denn Omikron wartete quasi nur auf seinen großen Auftritt im November. Trotz all dieser Herausforderungen, die wir nun schon im 2. Jahr bewältigen, ist auch damit eine Routine eingekehrt. Das Tragen von Masken, das Desinfizieren benutzter Flächen – und der Hände -, das häufige Lüften (alle 20 min. meldet sich der Timer in den Unterrichtsveranstaltungen) ist lästige Selbstverständlichkeit geworden. Und einige Highlights haben wir uns trotz allem nicht nehmen lassen: Eine neue Kollegin konnten wir ins Team aufnehmen. Die kleine feine Examensfeier markierte das Ende einer anstrengenden Prüfungsphase, die viel Erleichterung und Fröhlichkeit brachte. Ein Ausflug zum Bowling, um den Schülern und uns nach ihrer langer Abwesenheit die Gelegenheit zu geben, mal beim Spielen in Kontakt zu kommen und abseits der Logopädie etwas gemeinsam zu erleben. Und statt der Weihnachtsfeier – wir wollten Omikron keine Chance geben, sich bei uns wohlfühlen – machten wir einen langen Spaziergang in die Forstbaumschule (gleichzeitig Park und superschön weihnachtlich geschmücktes Restaurant mit Biergarten, Almhütten), wo es Glühwein und Apfelpunsch gab. Die überall stehenden Tannen (dort wurden Tannen aus Dithmarschen verkauft) und die Kälte trugen ebenfalls zur Weihnachtsstimmung bei. Zum Abschluss des Jahres noch mal eine gemeinsame Aktion, die Spaß gemacht hat. Und nun: Schluss mit den Fäden! Das neue Jahr wird uns – in vielerlei Hinsicht – noch genug Stoff präsentieren. Jetzt gilt es noch zu tun, was Weihnachten braucht. Tiramisu soll zubereitet, der Rotkohl geschnitten und gegart und letzte Geschenke verpackt werden. Und dann feiern wir Weihnachten. Mit möglichst wenigen konkreten Erwartungen (das kann schief gehen), aber sehr viel Willen, es für alle Beteiligten schön und entspannt zu gestalten, viel gute Laune inklusive!

Fröhliche Weihnachten und allen einen guten Start ins Jahr 2022!

Veröffentlicht von Beatrice Rathey-Pötzke

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