Was will ich werden?

Lokomotivführer, Astronautin, Videospiele-Entwicklerin? Ich weiß nicht genau, was Kinder und Jugendliche heute auf die Frage „Was möchtest du werden?“ bevorzugt antworten. Aber eines weiß ich: Die Antwort auf diese Frage sollte gut überlegt sein. Auch wenn Berufsbiografien heutzutage nicht unbedingt darauf angelegt sind, dass eine Tätigkeit über 40 Jahre und mehr ausgeübt wird. Erwerbstätigkeit ist nun mal ein dominanter Faktor der Lebensgestaltung und wir verbringen viel Zeit damit. Und deswegen sage ich den jungen Leuten auf Berufsmessen immer: Wählen Sie etwas, das Sie wirklich mögen und interessant finden. Ich selbst bin nach vielen Jahren Berufsausübung immer noch sehr angetan von der Logopädie. Die Tätigkeit ist sinnvoll, verschafft Menschen mehr Lebensqualität und die eigenständige Therapieplanung und -gestaltung fordert eine gute Kombination von Fachwissen und Kreativität. Darüber hinaus empfinde ich die Auseinandersetzung mit der menschlichen Kommunikation als elementares, vielschichtiges und gleichzeitig faszinierendes Thema. Das sind neben vielen anderen Faktoren Merkmale dieses therapeutischen Gesundheitsberufs, der dringend gebraucht wird. Darüber hinaus bleibt das Berufsbild immer spannend. Die Forschung bringt neue Ergebnisse; es gibt viele bewährte und neue Fortbildungsangebote. Auf den Berufsmessen wie Vocatium nehmen wir seit vielen Jahren gern die Gelegenheit wahr, Schülerinnen und Schüler über unser vielseitiges Berufsfeld zu informieren, so auch letzte Woche in der Wunderino-Arena in Kiel.

Veröffentlicht von Beatrice Rathey-Pötzke

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