Pflaumenkuchen

September – was löst dieser Monatsname aus? Zunächst ein wenig Trauer angesichts der nun schon deutlich kurz gewordenen Tage, denn im August stecken noch richtig warme Sonnentage mit Abenden auf der Terrasse, zu denen ein frischer Sommersalat und kühles Glas Weißwein passt. So richtig nach Sommer fühlt sich September nicht mehr an, auch wenn sich mit Glück -wie im Augenblick – noch ein paar Tage finden lassen,  die uns á la Frederick Sonnenstrahlen und Farben für den Winter zur mental-seelischen Winter-Überlebens-Speicherung aufnehmen lassen. Ich verbinde aber auch die herrlichen Freuden eines guten Stücks Pflaumenkuchen mit diesem Monat (auch wenn er sich schon im August in den Auslagen der Bäckereien finden lässt…) – allerdings kann es sein, dass ich ihn cool links liegen lasse, wenn die Pflaumen nicht auf Hefeteig gebettet sind. Da bin ich eigen! (Und ich liebe es, diesen Teig selbst herzustellen, egal, ob für Pflaumenkuchen, Zimtschnecken oder Pizza…). Der September ist auch der Monat der Tage, an denen ich versuche, so oft wie möglich die Sommerröcke, die leichten Kleider und kurzärmeligen Blusen noch mal in Erscheinung treten zu lassen, bevor ich sie dann mit Bedauern in den Winterurlaub schicke und sie gegen mehrere Schichten (Baum-)Wollstoff eintausche. Tja, und neuerdings verbinde ich mit dem September auch Erdbeeren, denn in meinem Garten gefällt es 2 Erbeerpflanzen (den einzigen dieser Art, die dort wachsen), erst jetzt rote, sehr aromatische Früchte zu tragen…für den Kuchen sind es allerdings zu wenige, also bleibt es für die nächsten Wochen bei…Pflaumenkuchen! 🙂

Veröffentlicht von Beatrice Rathey-Pötzke

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.