Was können wir von anderen Berufen für unser logopädisch-therapeutisches Handeln lernen?

Die täglichen Herausforderungen der Logopäden/-innen im Umgang mit den Patienten/-innen sind extrem vielfältig. Dabei wechseln die Anforderungen von Therapieeinheit zu Therapieeinheit und von Patient zu Patient. Wie in jedem therapeutischen Beruf wird demnach eine große Rollenvielfalt verlangt. So hat jede erfahrene Logopädin in ihrem Verhaltensrepertoire „die Begleiterin“, „die Unterstützerin“, „die Förderin“, „die Fordernde“ usw.

So weit so bekannt…Und manchmal auch so beschränkt. Denn manchmal reichen die typisch therapeutischen Rollenübernahmen nicht.

Deshalb soll an dieser Stelle in unregelmäßigen Abständen der neugierige (und augenzwinkernde) Blick über den Tellerrand der sozialen Berufe hinaus gewagt werden, um Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen abzugucken, die es uns in unserer Arbeit ermöglichen, unser Spektrum hilfreicher Verhaltensweisen zu erweitern.

Vielleicht würden die Patienten erst einmal überrascht sein, weil unser neu gezeigtes Gebaren ihren gängigen Erwartungen an therapeutisches Verhalten widerspricht. Aber nach der ersten kurzen Irritation werden sie sicherlich recht bald merken, wie bereichernd das Neu-Gezeigte ist und wie gut ihnen das tut …(so bleibt zu hoffen)

der Worteflüsterer

Veröffentlicht von Norbert Frantzen

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