Ausblicke

Eines der (vielen) Highlights, die das Arbeiten an der Schule für Logopädie in Kiel im Kieler Schloss, direkt an der Kieler Förde, mit sich bringt, sind die sich ständig unterschiedlich darstellenden, schönen und manchmal spektakulären Ausblicke. Der Blick aus dem Fenster bietet oft Unerwartetes. U-Boote auf Testfahrten, kleine Fähren (‚Fördedampfer‘), große Fähren beim Einlaufen in die Förde, aus Schweden oder Norwegen kommend oder auslaufend, bei Drehmanövern (immer ein Hingucken wert, ein Augenblick Fernweh inklusive!).

Im November sehen wir natürlich etwas weniger als sonst; die Segelboote sind eingepackt auf den Winterplätzen und auch die Förde-Fähre hat leider Ihren Service auf der Innenförde bis März eingestellt. Dafür tut sich umso mehr auf der Seite des Schlosses, die sich der Stadt zuwendet. Hier haben sich die Kieler Stadtplaner entschieden, einen ganzen Häuserblock niederzureißen, um für neue Gebäude im sogenannten Schlossquartier Raum zu schaffen. Das Artikelbild zeigt den letzten Rest von altem Bauwerk, der in diesem Augenblick schon nicht mehr steht. Die entstandene Lücke macht den Blick auf die Nicolaikirche am Alten Markt frei…

Wir sind gespannt, die Entwicklung weiter zu beobachten und hoffen auf eine Bereicherung für diesen Teil der Kieler Innenstadt.

 

 

 

 

 

 

 

Veröffentlicht von Beatrice Rathey-Pötzke

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. norbert frantzen Beantworten

    Hinweis: Das Kieler Stadtarchiv hat gerade zahlreiche historische Fotos online zur Verfügung gestellt. Dort findet sich auch ein Bild aus der gleichen Perspektive aber zu dem Zeitpunkt, als das Gebäude, das jetzt abgerissen worden ist, gerade gebaut wird (1971). (www.kiel.de/fotoarchiv online Signatur: 48.969 Archivtitel: Eggerstedtstraße mit Nikolaikirche)

    Ansonsten kann man nur die Hoffnung teilen, dass es den zuständigen Bauplanern gelingt, ein attraktives neues Konzept zu realisieren, dass nicht so unansehnlich ist und nach 40 Jahren wieder abgerissen werden muss. Der Versuch das ehemalige Karstadtgebäude am Alten Markt neu zu nutzen zeigt leider, dass gelingende Stadtplanung nicht automatisch funktioniert.

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